Instrumental- und Vokalunterricht

Tasteninstrumente

Keyboard

Keyboard

Das Keyboard ist das gebräuchlichste der elektronischen Instrumente bei der Pop- und Unterhaltungsmusik. Es kann über die Midi-Schnittstelle mit einem Computer verbunden werden. Viele Musikprogramme erweitern die Einsatzmöglichkeiten sehr.

Unsere Lehrkraft: Christian Deinhardt

Klavier

Klavier

In den vergangenen 400 Jahren ist ein schier unerschöpflicher Schatz an wunderbarer Musik für dieses Instrument entstanden; ein Schatz der für jeden Charakter, für jede Persönlichkeit, für jedes emotionale und geistige Bedürfnis eine große Auswahl an Literatur bereit hält.

Die musikalischen Möglichkeiten für Klavierspieler sind sehr vielfältig:

  • solistisch
  • kammermusikalisch in den verschiedensten Besetzungen (Klavier vier- oder gar sechshändig, Klavier in Kombination mit nahezu jedem anderen Instrument im Duo, Trio, Quartett usw.)
  • manchmal im Orchester
  • eine Fülle von Stilrichtungen (der vergangenen Epochen, Zeit-genössisches, Pop, Rock, Jazz etc.)
  • Mit dem Klavierspiel kann in fast jedem Alter begonnen werden, jedoch liegt erfahrungsgemäß das ideale Anfangsalter für Klavierunterricht zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr.

Unsere Lehrkräfte: Stefan Abels, Astghik Bakhshiyan, Radion Burd, Reinhard Mayr, Dorothe Mayr, Rosalba Piscedda, Eveline Vinh-Marinelli

Cembalo

Cembalo


Seit einigen Jahren wird an der Weiler Musikschule auch Cembalounterricht angeboten.
 
Als es unser heutiges Klavier noch nicht gab, war das Cembalo das Tasteninstrument für Solowerke und Ensemblemusik.
 
Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts hat dieses Instrument eine rasante „Wiedergeburt“ erfahren.
 
Da es in vielen verschiedenen Größen gebaut wird, und sogar ein kleineres „Geschwister“ hat, das Spinett, findet sich auch im kleinsten Raum Platz für ein entsprechendes Instrument.
 
Für das Cembalo gibt es eine schier endlose Anzahl an Solostücken, und wer gerne mit anderen zusammen musiziert, ist in vielen Besetzungen wegen seiner wichtigen Aufgabe innerhalb von Ensemblemusik ein begehrter Mitspieler.
 
Die beste Information darüber ist natürlich bei der jeweiligen Cembalolehrkraft im persönlichen Gespräch zu bekommen.
 
Für einen kleinen Eindruck vorab kann man sich das entsprechende Video ansehen.

Unsere Lehrkraft: Reinhard Mayr

Holzblasinstrumente

Querflöte

Querflöte

Die Querflöte ist ein Melodieninstrument, das quer unter der Unterlippe angelegt wird. Die Lippen des Spielers bilden einen Luftstrahl, der gezielt auf die Kante des Mundloches geblasen wird und sich dort bricht. Dies erzeugt den Ton. Die Tonhöhe wird durch das Schließen bzw. Öffnen der Klappen verändert. Die Beliebtheit, die Querflöte zu erlernen,hängt nicht zuletzt von ihren breiten Einsatzmöglichkeiten vom Sinfonieorchester zur Blaskapelle und vom Kammermusikensemble bis zur Jazz-Combo ab.

Die Städtische Sing–und Musikschule Weil bietet im Anschluss an die Musikalische Früherziehung den frühinstrumentalen Querflötenunterricht für Kinder ab 6 Jahren auf der kleinen Holztraversflöte an. Als Übergang wird dann solange die Böhmflöte mit gebogenem Kopfstück verwendet, bis die Kinder im Alter von ca. 8-9 Jahren die Armlänge haben, um eine natürliche Haltung einzunehmen. Ziel der Ausbildung ist es, mit Leichtigkeit, müheloser Atmung, entspannter Haltung und leichtem Blasdruck einen klangvollen, klaren und glänzenden Ton zu erzeugen.

Außer dem gebogenen Kopfstück können keine Instrumente bei der Musikschule geliehen werden. Vor der Anschaffung eines Instrumentes ist ein Gespräch mit dem Fachlehrer ratsam, da der Handel neben verschiedenen Fabrikaten auch verschiedene Systeme anbietet.

Unsere Lehrkräfte: Karl Gehweiler, Claire Garde , Christine Braun, Anne-Lise Teruel

Oboe

Oboe

Die Oboe (franz. =haut bois = hohes Holz) gehört in der Familie der Holzblasinstrumente zur Gruppe der Doppelrohrblatt-Instrumente. Das Mundstück (Rohr) besteht aus zwei gegeneinander schwingenden Lamellen, die aus Schilfrohr (Arundo donax) zugeschnitten und sehr dünn geschabt werden. Diese Arbeit macht jeder Oboist selbst, weil er mit der Gestaltung des Rohres, dessen Anpassung an seinen individuellen Ansatz und die Verwirklichung seiner persönlichen Klangvorstellung in der Hand hat.

Die Entwicklung der Mechanik wurde allerdings erst im 19. Jh. in der Zeit der großen Virtuosen vorangetrieben. Noch zur Zeit Beethovens spielte man auf einer Oboe mit Grifflöchern (wie bei der Blockflöte) und nur zwei bis drei Klappen. Die Oboe hat eine Fülle bedeutender Musik inspiriert und als Solo-, Kammermusik– und Orchesterinstrument einen festen Platz in unserem Musikleben. Der Unterricht auf der Oboe kann ca. ab dem 10. Lebensjahr begonnen werden. Als Vorbereitung (vor dem 10. Lebensjahr ) eignet sich besonders der Unterricht auf der Blockflöte, der das Kind mit der Haltung, der Atmung und Artikulation des Bläsers vertraut macht und die Musizierfreude weckt (bzw. erhält).

Das Englisch Horn (Alt-Oboe in F) und die Oboe d´amore (Oboe in „Mezzosopranlage„in A) können von jedem Oboisten gespielt werden.

Unsere Lehrkraft: Johannes Knoll
(Kelsey Maiorano - Vertretungsunterricht bis Oktober 2022)

Klarinette

Klarinette


Die Klarinette ist ein sehr flexibles Blasinstrument, das sowohl in der klassischen wie in der Jazz- und Popularmusik Verwendung findet.
Bei entsprechendem Lernfortschritt kann man bereits früh in unserem Bläser-Ensemble REEDS UNITED mitspielen. Später bietet das Musikschul-Orchester, dessen angegliederte Bläserharmonie sowie unsere Kooperationspartner der Jugendorchester Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren. Ein Umsteigen auf das verwandte Saxophon ist problemlos möglich. Weiterhin spielen viele Klarinetten-Schüler begeistert in der BONDS BIGBAND Jazz- und Rockmusik.
 
Instrumente: Das Hauptinstrument der Familie ist die B-Klarinette, welches man im Musikhandel mieten kann oder selbst besitzt. Jedoch unterrichten wir bei jungen Schülern zu Beginn mit den kleineren C-Klarinetten, die wir von der Musikschule als Mietinstrumente anbieten. Sondergrößen wie A-Klarinette, Bassethorn oder Bassklarinette stellt die Musikschule für Ensembleprojekte zur Verfügung.
 
Eintrittsalter:
Während man früher das Nachwachsen der zweiten Zähne abgewartet hat, haben in den letzten Jahren auch Schüler mit Milchzähnen problemlos die Zeit des Zahnwechsels mit der Klarinette verbracht.


Unsere Lehrkraft: Christian Leitherer

Fagott

Fagott


Das Fagott ist eingeknicktes Doppelrohrblattinstrument (zumeist aus Ahorn). Der Windkanal verläuft über einen Knick in zwei parallelen Rohren. Darauf ist ein s-förmiges Anblasrohr gesteckt. Als Generalblasinstrument trat es ab 1620 auf (Schütz), im Orchester zuerst als Bass der Oboen. Im klassischen Orchester ist es zweifach besetzt, im romantischen dreifach. 

Solokonzerte für das Fagott komponierten u.a. Vivaldi, J.Chr. Bach, W.A. Mozart, C.M.v.Weber. Weitere verwandte Instrumente: Kontrafagott (259 cm lang), Heckelphon (138,5 cm lang).

Den frühinstrumentalen Unterricht auf dem Quintfagott kann man schon ab dem Alter von 8 Jahren beginnen. Die Löcher sind eng beieinander und das Instrument ist nicht groß. Leihinstrumente sind vorhanden.

Unsere Lehrkraft: Eckhard Lenzing

Saxophon

Saxophon

Das Saxophon ist besonders bei Jugendlichen sehr beliebt. Vom der Wahrnehmung her in der Jazz- und Popmusik angesiedelt bietet sich dem Saxophonisten aber auch ein reiches Repertoire an romantischer und zeitgenössischer Musik. Der erste Unterricht ist allerdings für beide Ausrichtungen völlig gleich gestaltet. Bei guten Fortschritten bietet sich für die Schüler zunächst unser Ensemble REEDS UNITED und später die Niveau- und Alters-differenzierten Jazzformationen BONDS JUNIOR und BONDS BIGBAND an.
 
Instrumente:
In der Regel beginnen unsere Schüler -das bedingt die Körpergröße- mit dem kleineren Altsaxophon. Diese Instrumente können im Musikhandel gemietet werden. Beim Erwerb eines eigenen Instruments, was bei erfolgreichem Unterricht meist nach ca. einem Jahr geschieht, bietet sich besonders für ältere Schüler auch das größere Tenorsaxophon an.
 
Eintrittsalter:
Ein Saxophon hat als Instrument aus Metall ein relativ hohes Gewicht. Daher empfehlen wir jungen Schülern zunächst mit Klarinetten-Unterricht zu beginnen und erst später -erfahrungsgemäß mit Eintritt in die weiterführende Schule- das artverwandte Saxophon zu spielen. Die Kenntnisse der Tonerzeugung können auf der Klarinette hervorragend erlernt werden und es besteht weniger die Gefahr physischer Überanstrengung.


Unsere Lehrkräfte: Christian Leitherer, Severin Jenny

Blockflöte

Blockflöte


Unterricht im Fach Blockflöte wird in der Regel Kindern vom Grundschulalter, aber auch schon 5jährigen Kindern in Einzelstunden oder kleinen Gruppen bis zu 4 Schülern erteilt. Je nach Alter kann mit Sopran– oderAltblockflöte begonnen werden. Die Blockflöte wird im künstlerischen Instrumentalunterricht nicht als Elementarinstrument verstanden, sondern als eigenständiges historisches Instrument mit einem großen Repertoire an Literatur aus mehreren Jahrhunderten.
 
Eine gelöste, lockere Grundhaltung ist Voraussetzung zur Tonbildung, Zungen– und Fingertechnik. Außer Haltung, Atmung und Zungenarbeitgelten als blockflötenspezifische Schwierigkeiten: Überblasen, komplizierte Griffverbindungen, Koordination zwischen Zungen– und Fingerbewegungen und die Intonation. Ergänzt und vertieft wird der Unterricht durch Blockflöten-Ensembles (mit Sopranino, Sopran– ,Alt-, Tenor– und Baßblockflöten). Die Städtische Sing– und Musikschule bietet zwei Ausbildungswege auf der Blockflöte an:
 
- einerseits den künstlerischen Instrumentalunterricht, der das originale Repertoire für dieses Instrument behandelt,
 
- andererseits den Unterricht in der Musikalischen Grundausbildung  mit der Blockflöte als vorläufiges Instrument.

Unsere Lehrkräfte: Barbara Leitherer, Ellen Fahrner

Blechblasinstrumente

Allgemeine Informationen

Die Familie der Blechblasinstrumente besteht aus Trompete, Horn, Posaune/Bariton und Tuba. Da bei Blechblasinstrumenten die Schwingungen mit dem Körper erzeugt werden, ist ein wesentlicher Schwerpunkt des Unterrichtes die Beherrschung verschiedener Körperfunktionen (Atmung, Zunge, Kiefer,Gesichtsmuskulatur). Wer ein Blechblasinstrument lernen möchte, kann bereits ab 7 Jahren mit dem Unterricht beginnen. Die Schüler spielen nach Erreichen eines gewissen Leistungsstandes zusätzlich in einem Blechbläserensemble. Dieses Spielen in der Gruppe ist pädagogisch wichtig und auch als soziales Erlebnis für die Schüler äußerst motivierend.

Hier finden Sie unsere neue Bläserbroschüre mit allen Infos zu den Instrumenten zum Download.

Trompete

Trompete

Die heutige moderne Trompete gibt es in vielen Stimmungen für alle musikalischen Ansprüche und Verwendungszwecke, wie Sinfonie-, Blas-, Unterhaltungsorchester oder Big-Band. Beliebt ist die Trompete als festlich klingendes Instrument auch in der Kirche im Zusammenspiel mit der Orgel.

Unsere Lehrkraft: Stefan Jourdan

Posaune

Posaune

Bestehend aus einem länglichen gewundenen Schallstück und einem ineinander verschiebbaren Zugteil werden Posaunen in mehreren Stimmlagen (Alt,Tenor, Baß) gebaut. Das Hauptinstrument ist die Tenorposaune in B, welche als nicht transponierendes Instrument (in C notiert) behandelt wird. 

Durch den sechsfach ausfahrbaren Zug kann die Naturtonreihe (entsprechend den Ventilinstrumenten) auf sieben verschiedenen Tonebenen erzeugt werden. Im Gegensatz zu den Ventilinstrumenten sind auf der Zugposaune gleitende Tonübergänge (Glissandi) möglich. Wie die Trompete hat die Posaune auch ihren Platz in allen Musikstilen und Orchesterformen gefunden.


Unsere Lehrkraft: Adam Jakab

Horn

Horn

Seine frühesten Vorläufer waren in grauer Vorzeit Tierhörner und Muscheln, auf denen meist nur ein Ton gespielt werden konnte. Zu kultischen Zwecken haben sich die Etrusker Hörner aus Ton gebaut und in Skandinavien gab es die schon aus Metall gefertigten Luren. Aus den Signal– und Jagdhörnern, die seit dem Mittelalter in Gebrauch waren, wurde über mehrere Zwischenstufen das heutige Waldhorn entwickelt. Es wird mit einem Trichtermundstück gespielt und hat eine konische Mensur. Dadurch unterscheidet es sich von Trompete und Posaune. 

Das heutige Ventilhorn funktioniert wie seine Vorgänger nach dem Prinzip der Naturtonreihen. Das heißt, die unterschiedlichen Tonhöhen werden durch minimale Änderungen der Lippenspannung und Zungenposition erzeugt.

Unsere Lehrkraft: Eveline Balz

Die Streichinstrumente

Streichinstrumente

Video-Impressionen

Allgemeine Informationen

Violine (Geige) - Viola (Bratsche) - Violoncello (Cello)  - Kontrabass - Gambe

Die Instrumente der Streicherfamilie haben vieles gemeinsam:
Alle werden mit einem Bogen gestrichen oder gelegentlich gezupft. Durch das Greifen mit der linken Hand wird die Länge der schwingenden Saite und damit der Ton verändert.
Die drei höheren Instrumente stammen alle von der Familie der viola da braccia (Armgeigen) ab. Der Kontrabass zeigt einige Merkmale der Gambenfamilie (viola da gamba – Kniegeige -) auf.
Der Unterschied der einzelnen Instrumente liegt in der Größe und damit in der Tonhöhe (je größer, desto tiefer) und in der Klangfarbe.
Durch die unterschiedliche Größe ändert sich auch die Spielhaltung:
Geige und Bratsche werden auf die linke Schulter gelegt und unter dem Kinn gehalten. Das Cello wird im Sitzen auf einen Stachel gestellt und zwischen den Knien gehalten. Die Gambe wird ebenso zwischen den Knien gehalten, ohne aber das Instrument auf dem Boden abzustützen.
Der Kontrabass wird im Stehen (oder sitzend auf einem speziellen Hocker) gespielt.

Leihinstrumente
Schülerinstrumente können beim Kontrabass zum Teil über die Musikschule und ansonsten in allen Größen (1/8, 1/4, 1/2 und 3/4) im örtlichen Handel ausgeliehen werden. Wir stehen Ihnen hierbei natürlich hilfreich zur Verfügung.

Was ist für den Unterricht auf Streichinstrumenten wichtig?
Der Unterricht auf Streichinstrumenten sollte möglichst früh beginnen. Unter besonderen Voraussetzungen kann das auch schon vor Schulbeginn sein. Ab dem 6. Lebensjahr ist der Einstieg in den Unterricht besonders leicht, wenn das Kind zuvor z.B. die Musikalische Früherziehung durchlaufen hat und dort schon eine gewisse Eignung (musikalisches Gehör, Motorik) und Neigung zum Streichinstrument festgestellt wurde. 

Vom „Barock ... zum „Rock“ - oder welche Musik kann man auf den verschiedenen Streichinstrumenten spielen?
Die Komponisten Bach, Mozart, Beethoven, Brahms sind berühmte Stellvertreter für die barocke, klassische und romantische Musik. Daneben können die Schüler bei uns aber auch ganz andere Musikrichtungen wie Jazz, Volksmusik, Rock und Pop kennenlernen. 
Von der Kammermusik bis zum großen Orchester werden die Streichinstrumente in unterschiedlichen Besetzungen gebraucht. Zu den beliebtesten und anspruchsvollsten Besetzungen gehört das Streichquartett mit zwei Geigen, Bratsche und Cello. Der Bass tritt in der Kammermusik verhältnismäßig selten in Erscheinung, ist dafür im Orchester unverzichtbar. 
Die Gambe ist ein zentrales Instrument des 18.Jahrhunderts und wird für die Barockmusik im Zusammenspiel mit dem Cembalo häufig eingesetzt.

Streicherensembles und Orchester
„Gemeinsam von Anfang an“ heißt die Devise im Streicherunterricht. Bereits in den ersten Wochen des Unterrichts können unsere Schüler in gemischten Gruppen (Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass) zusammen spielen. Die Ensemblestunden finden nach Absprache mit den beteiligten Lehrern statt. Die Betreuung erfolgt durch verschiedene Streicherlehrer unserer Schule.

Je nach Leistungsstand bieten wir Spielkreise an, in denen sich die Spieler ein Mal pro Woche zusätzlich zum Unterricht treffen. Durch das Üben im Unterricht, zu Hause und in der Ensemblestunde sind die Streicher bald hungrig auf neue Herausforderungen. Diese finden sie im City Connect Orchestra, dem gemeinsamen Musikschulorchester der Städte Weil am Rhein und Lörrach. Dort werden unter der Führung einer erfahrenen Lehrkraft schwierige Stücke erarbeitet und bei verschiedenen öffentlichen Konzerten aufgeführt.  

Unsere Lehrkräfte: Michaela Bongartz, Walter Kösters, Barbara Leitherer, Patricia Scrocco

Informationsflyer zu den Angeboten "Streichinstrumente" (905 KB)

Zupfinstrumente

Harfe

Harfe

Anfangsalter: ca. 7 Jahre

Die Harfe ist einpolyphones, d.h. zur Mehrstimmigkeit führendes Zupfinstrument. In Ähnlichkeit zu der Spielweise des Klaviers erfordert sie die Unabhängigkeit beider Hände (und Füße) und das Lesen in zwei verschiedenen Notenschlüsseln.
 
Sie gehört zu den ältesten Musikinstrumenten.
 
Man unterscheidet drei Harfentypen:
 
Die Tiroler Hakenharfe: Drehbare Haken am Hals bewirken die Erhöhung einer jeden Saite um einen Halbton, nicht jedoch währenddes Spieles.
Die Einfachpedalharfe: Mit der von Hochbrucker 1720weiter entwickelten Form werden die Hände beim Spiel durch ein Pedalmechanismusentlastet. Er ermöglicht über sieben Pedale die Erhöhung um jeweils einen Halbton
Die Doppelpedalharfe (Konzertharfe): S. Erard schuf 1810 den Typus der heutigen Konzertharfe, der es erlaubt, durch zweifache Pedaldrückung eines Tones in jeder Tonart zu spielen.
 
Verwendungsmöglichkeiten:

Als Soloinstrument, Kammermusikpartner nahezu allen Melodieinstrumenten im Sinfonie– und Opernorchester.
 
Weil eine Konzertharfe teuer ist, beginnt man je nach Körpergröße auf der Haken–bzw. Einfachpedalharfe. Der Unterricht findet an einer musikschuleigenen Einfachpedalharfe statt .

Unsere Lehrkraft: Caroline Grandhomme

Gitarre

Gitarre

Im modernen Gitarrenunterricht stehen die konsequente Entwicklung einer Instrumentaltechnik sowie die Arbeit an der musikalischen Gestaltung im Vordergrund. In Bezug auf Ausdrucksmöglichkeiten und manuelle Anforderungen ist die akustische Konzertgitarre mit Instrumenten wie Klavier oder Violine gleichzusetzen.
 
Das Mindestalter für denAnfangsunterricht beträgt 7 Jahre, in Ausnahmefällen 6 Jahre. Weitere Anforderungen, etwa an die körperliche Konstitution der Kinder, bestehen nicht, da zu Beginn mit kleinen Instrumenten (Oktavgitarren) gearbeitet wird. Diese Instrumente werden gegen eine geringe Mietgebühr von der Musikschule gestellt.
 
Je nach Alter der Schüler wird nach verschiedenen Schulen und Methoden unterrichtet. Nach anfänglich erlerntem Melodiespiel erfolgt stufenweise die Einführung in das Solospiel. Je nach Interesse der Schüler können dabei neben klassischer Musik auch Folk-, Pop– und Jazzarrangements sowie spanische und südamerikanische Folklore behandelt werden; eine klassische Gitarrentechnik läßt sich anhand jeder Art von Literatur entwickeln. Das Akkordspiel (Begleiten) ist ab einem gewissen Stand leicht aus dem Solospiel abzuleiten.
 
Die Gitarre eignet sich für das solistische Spiel ebenso wie für kammermusikalische Aufgaben.

Unsere Lehrkräfte: Roman Babiychuk, Santiago Perdomo, Nicolas Ziefle

E-Gitarre

E-Gitarre

Die Elektro-Gitarre, wird wie der Elektro-Bass vor allem in der Unterhaltungs– und Popmusik verwendet. Die Saiten werden mit dem Plektrum angerissen, die Schwingungen der Saiten werden mit magnetischen Tonabnehmern abgenommen und verstärkt. Sie können mannigfaltig beeinflußt werden durch Filter, Verzerrer oder akustische bzw. elektrische Rückkopplung, die einen konstanten Ton erzeugt. Die E-Gitarre wird, wie der Elektrobass, meist ohne Resonanzkörper gebaut, gelegentlich als kombinierte Akustik– und Elektrogitarre. Klang und Lautstärke  der Elektrogitarre können am Instrument selbst, aber auch mittels Fußpedalen und amVerstärker beeinflusst werden.

Unsere Lehrkraft: Nikolas Ziefle

E-Bass

E-Bass

Der Kontrabaß war für Pop-Musik zu leise. Schon ab den 30er Jahren wurde experimentiert, mit Pick-Up-Systemen den Eigenklang der Saite auf Verstärker zu übertragen. Leo Fender schuf 1951 den modernen heute noch aktuellen E-Bass: Bassisten wie James Jamerson, John Fentwistle, Paul McCartney und andere führten den E-Baß eindrücklich in die Popularmusik ein. Der Musikinstrumentenhandel bietet eine reichhaltige Auswahl an E-Bässen an.

Unsere Lehrkraft: Nikolas Ziefle

Saz (Baglama)

Saz (Baglama)

Das türkisch Instrument Saz ist ein sehr altes Volksinstrument. Es wird in verschiedenen Größen und Tonlagen gespielt.
Der bauchige Korpus erinnert ein wenig an frühe Lauteninstrumente. Allerdings ist die Stimmung des Instruments völlig anders - es ergeben 
sich in der Melodie häufig Vierteltonabstände, die für europäische Hörgewohnheiten teilweise den typisch 'orientalischen Klang' ausmachen. 

Unsere Lehrkraft: Hüseyin Karaceper

Percussion

Schlagzeug

Schlagzeug

Schlagzeug (engl. percussion, franz. Batterie percussion, ital. batteria percussione) ist nicht nur ein Instrument, sondern der Überbegriff aller Schlag-Instrumente (Solo wie auch Orchesterinstrumente).

Schlag-Instrumente: Das Schlagzeug ist heute in jedem modernen Orchestervertreten. Es beinhaltet Percussionsinstrumente, bei denen der Tondurch Schlagen oder eine verwandte Bewegung erzeugt wird. Diese gliedern sich in Idiophone (Eigenklinger z.B.Metallinstrumente), Membrahphone (Membran-Instrument wie z.B. Trommeln) und Chordophone (Saiteninstrumente z.B. Hackbrett).
 
Diese Gruppen werden weiter unterteilt in Instrumente mit bestimmter und unbestimmter Tonhöhe. Ein Schlagzeuger muss zunächst alle Schlagzeuginstrumente kennen lernen, um sich dann auf eine Untergruppe zu spezialisieren (z.B.Paukist, Percussionist, Trommler, Xylophonist, Vibraphonist oder „Drummer„). Drummer bedeutet Drum-Set-Spezialist! (Jazz-Bigband-Blasmusik).

Hier sind die wichtigsten Schlagzeug-Gruppen, in welche alle Schlaginstrumente einzuordnen sind: 

Instrumente mit bestimmter Tonhöhe:
Pauken, Holzstabspiele, Lotusflöte, Metallspiele, Litophon, Zimbeln, Gongs, Glocke, Flexaton, Singende Säge, Instrumente aus abgestimmten Glasschalen.
 
Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe:
Instrumente zur Laut– und Geräuscherzeugung oder -nachahmung, Fellmembraphone: Trommeln,TomTom, Schlagidiophone: Becken, TamTam, Schrapinstrumente: Gurke, Ratsche,Rasselinstrumente: Maracas
 
Vor oder neben dem Schlagzeugunterricht ein Melodie-Instrument zu erlernen, ist  sehr nützlich. Ein generelles Anfangsalter richtet sich nach den Wünschen und Hauptneigungen des Einzelnen, die ein kurzes Gespräch mit dem Fachlehrer offenbart.

Unsere Lehrkraft: Paul Kopylov

Vokalunterricht

Gesang

Gesang

Besonders interessierte Jugendliche und Erwachsene, die gerne Singen, können sich im Einzelunterricht stimmbildnerisch ausbilden lassen. Die vielseitigen Möglichkeiten der Naturstimme wird anhand atem– undstimmtechnischer Mittel intensiv geschult. Der Bereich Atemtechnik erfordert große Aufmerksamkeit. Oft genug müssen „Betriebsstörungen„ wie falsche Gewohnheiten, unter der behutsamen Aufsicht des Stimmbildners und Gesangslehrers zur natürlichen, gesunden Atmung zurückgeführt werden. Darauf basierend sollten die Stimmlippen im „rechten Maß„ und gut ausbalanciert in Schwingungen versetzt werden, dass die Stimme entsteht. Die Sprecherziehung sensibilisiert die Artikulations– Muskulatur (Gaumen, Mund, Zunge, Lippen). 

Erst die souveräne Beherrschung des Stimmapparats, die präzise Artikulation und die reine Intonation ermöglichen in rein technischer Hinsicht Gesangskunst. Musikalisch erfordert sie eine sinnvolle Interpretationdes Notentextes, verbunden mit persönlicher Ausstrahlung des Sängers auf sein Publikum.

Unsere Lehrkraft: Birte Niemann

Kinder- und Jugendchöre

Kinder- und Jugendchöre

Eine Kooperation mit dem Gesangverein Weil 1836 e. V.

 

Unsere Lehrkraft: Karl Gehweiler

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